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Willkommen auf der Homepage der Projektgruppe Globalisierung im ver.di-Bezirk Kiel/Plön Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 25. Juni 2008 um 15:32 Uhr

Hier findet ihr Informationen zur Globalisierung aus unserer Sicht. Wir sind die Mitglieder der Projektgruppe Globalisierung beim ver.di Bezirk Kiel/Plön. Im Jahr 2001 gründeten wir unsere Gruppe als Antwort auf den Privatisierungswahn und Deregulierungsrausch, der selbstverständlich auch vor Kieler Firmen nicht Halt machte. Da wir politisch denkende und handelnde Gewerkschaftlerinnen und Gewerkschaftler sind, wissen wir um die Wichtigkeit einer aktiven und kritischen Belegschaft. Deshalb steht auf unseren Seiten auch viel Nützliches für unsere ver.di Vertrauensleute.

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Tagesschulungen im ver.di Bezirk Kiel-Plön zur Finanzmarktkrise Drucken E-Mail
Geschrieben von: Uwe Gier   
Samstag, den 17. April 2010 um 12:24 Uhr

Einflussreiche, von deutschen Arbeitgebern finanzierte Denkfabriken sind damit beschäftigt unsere Wirklichkeit in ihrem Sinne neu zu definieren. Bei "Bertelsmann" und Co. wurde der Begriff des Leistungsträgers erfunden. Gemeint ist damit nicht der Arbeiter, der sich um seine pflegebedürftigen Eltern sorgt und deshalb keine Hobbies mehr hat. Gemeint ist damit nicht die Angestellte, die sich um ihre Kinder kümmert und deshalb nur Teilzeit arbeiten kann. Leistungsträger, das sind die Dax-Ritter und Shareholder-Value-Profiteure. So werden aus den Verursachern der Finanzmarktkrise angeblich unsere Retter!

 

In unseren beiden Seminaren wollen wir auch eine Schneise durch den Begriffsdschungel schlagen. Die zwei Bildungstage sollen Impulse zum Nachdenken und Mitmachen setzen. Wir von der Kieler Bildungsgruppe freuen uns über euren Besuch und auf ein spannendes gemeinsames Lernen.

 

„Globalisierung- Alles nur ein großes (Welthandels-)Spiel?“
Termin: Samstag, 8. Mai 2010, 9.00 – 17.00 Uhr
Wo: Kiel, Legienstraße 22,
DGB- Haus, 1. Etage, Garbesaal

„Finanzkrise – Weltwirtschaftskrise“
Termin: Samstag, 29. Mai 2010, 9.30 – 17.00 Uhr
Wo: Kiel, Legienstraße 22,
DGB- Haus, 1. Etage, Garbesaal

Anmeldung über:
Ver.di Landesbezirk Nord Bildungsreferat
Peter Junk
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Elfi Falk
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Tel.: 0451 / 8100-811
Fax: 0451 / 8100-757

 

Flyer zu den Seminaren

 

 
Mahnveranstaltung Bücherverbrennung 1933 Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 04. Mai 2010 um 12:58 Uhr

Das aktuelle Geschehen in Deutschland zwingt uns, wachsam zu bleiben. Der Umfang der neofaschistischen Aktivitäten zeigt:

Es sind längst nicht mehr Anfänge, denen es zu wehren gilt.

 

„Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten spätestens 1928 bekämpft werden müssen. Später war es zu spät. Man darf nicht warten bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird. Man darf nicht warten, bis aus dem Schneeball eine Lawine geworden ist. Man muss den rollenden Schneeball zertreten. Die Lawine hält keiner mehr auf. Sie ruht erst, wenn sie alles unter sich begraben hat.“

(Erich Kästner, 1958)

 

Das Werk der „verbrannten Dichter“ jungen Menschen heute nahe zu bringen, ist ein Anliegen unserer Gewerkschaften.

Wir laden daher ein zu einer Mahnveranstaltung zur Bücherverbrennung:

 

10. Mai 2010

Mahnveranstaltung im Literaturhaus,

Schwanenweg 13 in 24105 Kiel

Beginn 17.00 Uhr

 

Autor/innen und Schüler/innen lesen aus verbrannten Büchern und ziehen Parallelen zur heutigen Zeit. Folgende Programmpunkte sind vorgesehen:

Impulsreferat: Bücherverbrennung und Stolpersteinprojekt (Eckhard Colmorgen).

Lesung aus „verbrannten“ Büchern (Erich Kästner, Kurt Tucholsky, Ernst Toller, Adrienne Thomas, Rosa Luxemburg).

Präsentation der Biographie eines „Stolpersteines“.

Musik: Chor der Kieler Gewerkschafter

 

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Heißer Postherbst in Kiel (Fotos) Drucken E-Mail
Geschrieben von: Uwe Gier   
Dienstag, den 10. November 2009 um 07:28 Uhr

TARIFRUNDE POST | Ergebnis ohne Streik erreicht
Uwe Gier
Der Tarifkonflikt zwischen dem Postvorstand  und ver.di ist entschieden.  Nach bundesweiten Aktionen unter  dem Motto „Heißer Herbst“ gab es einen guten Abschluss für alle Beschäftigten der Deutschen Post AG.  In Kiel hatten die Kolleginnen und Kollegen ihrer Gewerkschaft den Rücken gestärkt. Auf einer Demonstration  durch die Innenstadt nach einer Betriebsversammlung in der Sparkassen- Arena, kam der Unmut mit dem Crashkurs der Bonner Manager lautstark zu Gehör. „Die Arbeitsleistung ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Viele Kollegen, die neu hinzu kommen, verzweifeln über die Postmengen schon nach wenigen Tagen“, führt Carsten Benthien am Rande der Betriebsversammlung aus. Benthien ist Verbundzusteller im Kieler Umland und seit über zwanzig Jahren Postler. Nicht nur für ihn ist es unverständlich, dass die Post immer mehr auf den billigen Jakob setzt und am Personal auf Kosten der Belegschaft und Kunden spart. Angelika Hass ist Betriebsrätin und für die Beschäftigten in den beiden Briefzentren in Elmshorn und Kiel zuständig. „Wir sind froh, dass unsere Kräfte an den Sortiermaschinen für ihre schwere Arbeit auch die zugesagte Tariferhöhung bekommen und es nicht zur angedrohten Verlängerung der Arbeitszeit kommt.“ Denn es sind insbesondere Frauen, die in Teilzeit im Schichtdienst arbeiten. Arbeitszeitverlängerungen und Lohnkürzungen drängen sie schnell

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Der Finanzjournalist Lucas Zeise zur Weltwirtschaftskrise (Fotos) Drucken E-Mail
Geschrieben von: Uwe Gier   
Freitag, den 16. Oktober 2009 um 11:51 Uhr

Veranstaltung der ver.di Globalisierungsgruppe am 7.9.09-  Uwe Gier

„E s ist ein gräuliches Kapitel!“, so äußerte sich der Journalist und Buchautor („Die Party ist  zu Ende“)  Lucas Zeise in seinem Schlusswort zum Finanzmarkt. Eingeladen von der ver.di Globalisierungsgruppe war der Mitbegründer der „Financial Times Deutschland“ am 7. September zu Gast im Kieler Gewerkschaftshaus. Zeise sieht im Vergleich zur Weltwirtschaftskrise von 1929 zwar positive Veränderungen in der Krisenbewältigung. So ist durch ein massives staatliches Eingreifen und durch die Existenz sozialer (Rest)Systeme die Abwärtsspirale ausgesetzt. Aber entgegen aller Vereinbarungen in der EU hat die Finanzkrise das Klima von einem egozentrischen und rein nationalstaatlichen Denken und Vorgehen befördert.

Der einstündige Vortrag von Lucas Zeise beschrieb die Auswirkungen der Finanzmarktkrise von ihren Wurzeln her. Nicht der Zusammenbruch der „Lehmann Brothers“ war ursächlich für den Crash. Es war und ist die völlige Liberalisierung der weltweiten Finanzmärkte, die Folge der neoliberalen Doktrin ist. Mit Thatcher und Reagan beginnend,  wirkte  sich der Neoliberalismus zunächst in der Privatisierung des staatlichen Eigentums aus, um dann auf die globalen Finanzmärkte überzugreifen. Milliardenschwere Hedgefonds mit glücksbringenden Renditeerwartungen kauften sich in Unternehmen ein, um diese zu filetieren und deren Kapital auszusaugen. Zeitgleich nutzten die Heuschrecken die vollständigen Lockerungen im Bilanzierungsrecht, um Schattengesellschaften in Banken mit unkontrollierbaren Risiken entstehen zu lassen.

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